Mein Buch ist fast fertig. Warum fast? Warum dauert das so lange? Das liegt daran, dass ich das Buch mehrfach überarbeite. Denn erst schreibe ich das „Skelett“ und dann kommt der Rest. Wenn dann die Geschichte erzählt ist, fallen mir immer noch mehr Sachen ein, die hineingehören. Wenn ich also morgens aufstehe, habe ich die tollsten Ideen, wie der Böse noch böser, die Szene noch spannender werden kann. Überhaupt gibt es noch so viel auszufeilen. Das Buch soll wie immer möglichst spannend und kurzweilig sein. Sisqi drängelt, sie will raus und mein Buch interessiert sie herzlich wenig. Sie sieht mich an mit dem berühmten Dackelblick, der da besagt: Nun ist …

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Entspannt wirbele ich mit den Füßen das bunte Laub auf und meine Dackelhündin Sisqi springt fröhlich in jeden Blätterhaufen der verschlungenen Zehlendorfer Straßen. Glücklich genießen wir das herrliche Wetter. Doch dann passiert es. Ein grässliches Geräusch lässt Sisqi erstarren. Ich zucke erschrocken zusammen, runzle verärgert die Stirn. Wer stört denn hier unsere Herbstidylle? Empört beschleunige ich die Schritte. Wir biegen um die Ecke um zu sehen, wer hier so einen Radau macht. Und da ist er auch schon: Ein Mann der Berliner Stadtreinigung mit einem Laubbläser in der Hand steht auf der anderen Straßenseite und bläst damit das Laub zu großen Haufen. Das macht einen Mordsradau. Geht das nicht auch …

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