»Hilf mir«, stammelte Karin und Kassandra spürte, wie ihre Beine weich wurden. Mit zitternder Hand gab sie das Handy zurück. »Was soll ich tun?«, fragte sie, an den Gangster gewandt, und, als dieser nicht gleich reagierte, schrie sie fast. »Sag mir, was ich tun muss, damit du meine Freundin freilässt.«  

Recherche kann wirklich Spaß machen und auch richtig lecker sein. Hier bin ich in einem russischen Restaurant auf Recherchetour. Denn in meinem neuen Thriller geht es um Waffenhandel, Russenmafia und eine neue Ermittlerin, die ihren Gegenspielern so richtig auf die Füße tritt.

Mein Buch ist fast fertig. Warum fast? Warum dauert das so lange? Das liegt daran, dass ich das Buch mehrfach überarbeite. Denn erst schreibe ich das „Skelett“ und dann kommt der Rest. Wenn dann die Geschichte erzählt ist, fallen mir immer noch mehr Sachen ein, die hineingehören. Wenn ich also morgens aufstehe, habe ich die tollsten Ideen, wie der Böse noch böser, die Szene noch spannender werden kann. Überhaupt gibt es noch so viel auszufeilen. Das Buch soll wie immer möglichst spannend und kurzweilig sein. Sisqi drängelt, sie will raus und mein Buch interessiert sie herzlich wenig. Sie sieht mich an mit dem berühmten Dackelblick, der da besagt: Nun ist …

Warum dauert es so lange ein Buch zu schreiben? Read more »

Entspannt wirbele ich mit den Füßen das bunte Laub auf und meine Dackelhündin Sisqi springt fröhlich in jeden Blätterhaufen der verschlungenen Zehlendorfer Straßen. Glücklich genießen wir das herrliche Wetter. Doch dann passiert es. Ein grässliches Geräusch lässt Sisqi erstarren. Ich zucke erschrocken zusammen, runzle verärgert die Stirn. Wer stört denn hier unsere Herbstidylle? Empört beschleunige ich die Schritte. Wir biegen um die Ecke um zu sehen, wer hier so einen Radau macht. Und da ist er auch schon: Ein Mann der Berliner Stadtreinigung mit einem Laubbläser in der Hand steht auf der anderen Straßenseite und bläst damit das Laub zu großen Haufen. Das macht einen Mordsradau. Geht das nicht auch …

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Sie zog das Handy aus der Tasche und starrte auf das Display. Nichts. Keine Nachricht. Trotz der abgasgeschwängerten Luft machte sie ein paar hektische Atemzüge und lief weiter. Nur noch ein paar Minuten Fußweg und sie würde zu Hause sein. Und damit in Sicherheit. Für den Moment jedenfalls. Alles würde gut werden. Alles musste gut werden. Doch so richtig glaubte sie selbst nicht an das, was sie sich da vorsagte und als sie wieder an die möglichen Konsequenzen der aufgeschnappten Informationen dachte, begann sie trotz der Kühle der Nacht zu schwitzen. Panisch beschleunigte sie ihre Schritte und die Schuhe trommelten ein aufgeregtes Stakkato auf dem nachtdunklen Kopfsteinpflaster.

Auch dieses „Lesehäppchen“ ist wieder ein „Bilderhäppchen“. Liebe Leserinnen, liebe Leser, kommt Ihnen diese Bushaltestelle bekannt vor? Jugendliche, Ninas Fragen, ….    

Hier sollte eigentlich ein neues Lesehäppchen erscheinen, aber Amazon war schneller. Wenn Sie jetzt dort den Titel meines Buches „Requiem einer Sommernacht“ oder meinen Namen eingeben und dann auf das Cover (Blick ins Buch) klicken, können Sie die ersten beiden Kapitel und einen Teil des 3. Kapitels lesen. Die nächsten „Häppchen“ zeigen Bilder mit Schauplätzen aus dem Buch.